Eisenberg

Seit 2003 ist der Alternative e.V. Träger der ambulanten Therapie für Menschen mit substanzbezogenen Störungen (vor allem Alkohol und Drogen) in Ostthüringen. Darüber hinaus werden von ihm Kurse für alkohol- und drogenauffällige Kraftfahrer als Vorbereitung für die MPU angeboten, aber auch Entspannungskurse, Nichtraucherkurse und Supervisionen.

Alle Mitarbeiter bei Alternative e.V. verfügen über langjährige einschlägige Erfahrungen in der Suchtarbeit.

Aussenansicht


Entspannungskurse

Entspannung finden, zu Ruhe und Ausgeglichenheit kommen, ist in unserem Leben, wo wir sehr vielen Eindrücken und Einflüssen ausgesetzt sind, der Wunsch vieler Menschen. Alltagsbelastungen und Stress sind allgegenwärtig, es scheint ständig ansteigend. Ist unsere Lebensweise doch geprägt vom Tempo, wachsender Komplexität, Unsicherheit, Konkurrenzdruck, Überreizung. Dem angemessen zu begegnen ist für das psychische und physische Wohlbefinden von großer Bedeutung. Wenn durch gezielte Entspannung, körperliche Aktivität oder soziale Kontakte ein Ausgleich geschaffen werden kann, das innere Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, neigt man weniger zu Stressreaktionen. Es kann die Leistungsfähigkeit erhöht werden, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gesteigert werden, die emotionale Befindlichkeit verbessert werden und man gelangt zu mehr Dynamik und Lebensfreude. Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung im Alltag kann hergestellt werden und die eigenen Ressourcen können nutzbar gemacht werden. Es gibt vielfältige Wege zur Entspannung und Erholung. Wir bieten in unserer Einrichtung das Autogene Training und die Progressive Muskelrelaxation an.)

Supervision

Supervision ist eine Form der Weiterbildung, bei der das eigene Tun und Handeln in der täglichen Arbeit und im Miteinander reflektiert wird, um so die eigenen Kompetenzen zu stärken und zu festigen. Ziel der Supervision ist die Verbesserung der Arbeit und des Arbeitsklimas, denn wer sich wohl und sicher fühlt in seinem Handeln und an seinem Arbeitsplatz, der ist weniger krank, kreativer und kompromissbereiter in seinem Agieren und im Zusammenwirken mit anderen.

Wir bieten ihnen:

  • Einzelsupervision
  • Gruppensupervision
  • Teamsupervision
  • Leitungssupervision

Je nach Bedarf stehen einzelne "Fälle" und Entscheidungen oder aber die Beziehungen im Arbeitsfeld im Mittelpunkt der Supervision. Damit ist Supervision immer personenbezogen, d.h., ein konkreter Mitarbeiter reflektiert gemeinsam mit seinen Kollegen seine Arbeit. Das setzt ein großes Maß an Offenheit und Vertrauen voraus. Dieser Einsatz wird auf die Dauer belohnt mit einem Wachstum an Effizienz und Kompetenz der Mitarbeiter. Supervision kann hilfreich sein: um eine (unklare, oft mit Konflikten besetzte) Situation, deren Thema, Personen und Prozesse, genauer zu betrachten, um den Blick auch hinter die Kulissen eines oft nebulösen Geschehens zu wagen, um "schnelle" Oberflächen-Erklärungen, sowie Haltungen und Verhaltensweisen nach und nach mit besseren abzustimmen. um zu lernen, mit der eigenen Schwächen umzugehen und die eigenen Stärken optimal einzusetzen Es geht NICHT um Perfektion, sondern um die eigene, schärfere Wahrnehmung, um einen Zuwachs an Reflexion und Erkenntnisse. Wir bieten Ihnen durch unser Supervisionsangebot Unterstützung, um angemessene Möglichkeiten der Veränderung zu finden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter der 036691-5720-0 zur Verfügung.)

Ambulante Nachsorge

Nach einer Therapie in einer Fachklink wartet eine nicht zu unterschätzende Hürde auf den Genesenden. Was er unter den geschützten Bedingungen gelernt und trainiert hat, soll nun die Bewährungsprobe im Alltag - in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Umgang mit der Arbeitslosigkeit - bestehen. Aufgrund langjähriger Verläufe von Abhängigkeitserkrankungen ist die stationäre Therapie oft der Anfang einer hoffnungsvollen Veränderung. Um das Erreichte nicht zu gefährden, sondern weiter zu fundieren, reicht nur selten die Selbsthilfegruppe allein aus. Dann sind weitere therapeutische Begleitung und Unterstützung notwendig, zumal der Wechsel aus der Klinik in die häusliche Umgebung nicht selten zu einer persönlichen und/oder familiären Krisensituation führt. Das Ziel der ambulanten Nachsorge besteht darin, die begonnene Abstinenz zu stabilisieren und dauerhaft sichern zu helfen und damit wieder die Erwerbsfähigkeit zu sichern. Die ambulante Nachsorge im therapeutischen Setting Die Grundlage für die ambulante Nachsorge in unserer Einrichtung ist ein Antrag für den Klienten, der auf der Grundlage der Prognose im Entlassungsbericht von der Fachklinik gestellt werden muss. Der Akzent liegt bei diesem therapeutischen Setting klar und eindeutig auf der Gruppenarbeit unter therapeutischer Leitung. Es geht dabei um die Weiterführung der in der stationären Therapie begonnenen Veränderungsprozesse, um die Stabilisierung der erreichten Behandlungsziele und die Begleitung bei auftretenden Krisensituationen in dem nachstationären Alltag.

Soziale Stabilisierung und Eingliederung bedeutet aber auch:

  • Langfristige Integration in eine Selbsthilfegruppe
  • Hilfe bei Wiedereingliederung innerhalb des sozialen Umfeldes
  • Hilfe bei drohender oder bestehender Obdachlosigkeit
  • Hilfe bei Klärung finanzieller Schwierigkeiten
  • Hilfe zur Selbsthilfe um soziale und rechtliche Ansprüche zu erreichen
  • Hilfe bei der psychosozialen Bewältigung drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit.